Ecosystem

eHealth-Innovationen für mehr Lebensqualität bei Multimorbidität.

Technische Funktionsmodule

Basierend auf internationalen Standards und technischen Spezifikationen werden mit den technischen Funktionsmodulen die vorhandenen Einzelstrukturen eines regionalen Versorgungsnetzwerkes miteinander vernetzt, so dass diese Daten und Informationen zur Versorgung des Patienten über verschiedene Zugangswege sicher und datenschutzkonform austauschen können. Die konsequente Berücksichtigung der technischen Interoperabilität und die „kontrollierte“ Offenheit des Ecosystem ermöglichen eine flexible Anbindung von Primärsystemen und weiteren digitalen Gesundheitsapplikationen (mHealth).

Föderiertes Identitätsmanagement

Die ATMoSPHÄRE-Plattform gewährleistet mit der Föderation eine gemeinsame „Vertrauensumgebung“ (circle of trust) für verteilte IT-Systeme und ermöglicht eine verteilte Benutzerauthentifizierung. Sie kann in die vorhandene Benutzerverwaltung der jeweiligen Organisationen integriert werden, um einen authorisierten Zugriff auf ATMoSPHÄRE-Plattform zu gewährleisten. Die mehrfache Verwaltung von Benutzern wird durch diese sogenannte Einmalanmeldung (Single Sign-on) vermieden.

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Identity Provider

Der Identity Provider verwaltet die zugelassenen Benutzer und ihre Attribute und stellt Dienste zur sicheren Authentisierung zur Verfügung. Die ATMoSPHÄRE-Plattform verfügt über einen eigenen Identity Provider, gegenüber den sich ein Benutzer authentisieren kann. Alternativ kann der Benutzer sich ebenfalls gegenüber den Identity Provider der eigenen Organisation authentisieren, wenn dieser in der Föderation der ATMoSPHÄRE-Plattform eingebunden ist.

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Policy Provider

Der Policy Provider ist für die Verwaltung von Zugriffsberechtigungen in Form von Policies in einem Policy Repository zuständig. Berechtigungen sind an eine Benutzerrolle und einen bestimmten Zweck gebunden, sie steuern den Benutzerzugriff auf der ATMoSPHÄRE-Plattform. Insbesondere gewährleistet der Policy-Provider im datenschutzrechtlichen Kontext die Wahrung der unabdingbaren Patientenrechte. Für jedes patientenspezifische Informationselement müssen drei voneinander getrennte Anforderungen erfüllt sein (Einwilligung des Patienten | Freigabe des Datenverwalters | Rollenzugehörigkeit für Zugriff).

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IHE-konformes Aktensystem

Das IHE-konforme Aktensystem ermöglicht die Bereitstellung von Patientendaten in einer dezentralen Speicherarchitektur (Document Repositories). Die für die Versorgung des Patienten relevanten Daten werden über eine gemeinsame Registratur (Document Registry) im Ecosystem verknüpft, verbleiben aber weiterhin im jeweiligen lokalen System des Datenerstellers. Die Daten stehen daher im unmittelbaren Behandlungskontext, sind aber einrichtungsübergreifend verfügbar und werden pseudonym mit einem Masterpatienten-Index geführt.

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Studiendatenbank

Die Studiendatenbank dient zur Bereitstellung von Daten zur Qualitätssicherung und Durchführung von Versorgungsstudien (Public Health). Sie enthält Patientendaten, die für die Studie relevant sind und deren Verwendung der Patientn explizit zugestimmt hat. Die Überschneidung mit den Daten der reinen Versorgungsdokumentation ist groß, hinzukommen weitere Informationen zur Versorgungsstruktur oder gesundheitsökonomische Kennzahlen. Die Datensätze stehen im Forschungskontext und sind einrichtungsübergreifend. Vor Ausgabe der Studiendaten werden patientenbezogene Daten mittels Transformationsregeln so umcodiert, dass kein Rückschluss auf eine einzelne Identität erfolgen kann. Eine Re-Identifikation des Patienten ist nur durch einen Treuhänder oder Prüfarzt möglich.

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Inhaltliche Funktionsmodule

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Inhaltliche Funktionsmodule

holistisch und patientenzentriert

Technische Funktionsmodule

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Technische Funktionsmodule

vertraulich und sicher

Schnittstellen

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Schnittstellen

interoperabel und offen